Montag, 18. Februar 2008
24. Mai 2008 Christiane Ufholz & Piano Schulze
http://www.ostbeat.de/UfholzChristiane.htm
Freitag, 4. Januar 2008
Veranstaltungsreihe mit Thomas „Piano“ Schulze
Er hat bisher einige Male in der Eiche in verschiedenen abwechslungsreichen Formationen gespielt. Nicht nur für die Gaststätte, die für ihren bayerischen Touch bekannt ist, sondern auch für unsere Region waren die Konzerte eine Bereicherung.
Während es sonst immer private Bluesfeten gab, boten diese öffentlichen Veranstaltungen den Rahmen für Treffen unseres Freundeskreises.
13.11.04 Bernd Kleinow & Paul Griesbach


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| 2004 Eiche mit Bernd Kleinow |
02.04.05 Blues Rudi & Igor Flach
15.10.05 Christiane Ufholz
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| TPS-Ufholz 06 |
04.03.06 Big Joe Stolle
18.11.07 Monokel
Das Konzert mit Tanz von Speiches Monokel zusammen mit "TPS" war ein Highlight. Der Saal war sehr voll, die Stimmung war gut und es wurde getanzt. So mancher der Anwesenden war auch schon bei unseren ersten Feten dabei. In lockerer Folge kann man bei solchen Gelegenheiten immer mal wieder Freunde treffen, die man lange Zeit nicht gesehen hat. Andere wieder sind nahezu Stammgäste und lassen kaum ein Konzert aus. Alles in Allem ist es eine verschworene Bluesgemeinde die über die Jahre zusammengewachsen ist.![]() |
| Monokel in der Eiche |
Mittwoch, 2. Januar 2008
Bluesfeten in der Nachwendezeit
Also war ich zufrieden über die Hilfe bei der Organisation und das geteilte Risiko. Es war dann auch im weiteren Verlauf zu eigenständigen, von Lars organisierten Feten gekommen, bei denen aber auch wieder unsere „Leute“ als Gäste anwesend waren.
Leider hatte Lars ziemlich bald einen Sportunfall infolgedessen er viel zu früh verstarb.
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| Sportlerhe |

Bernd Kleinow (ehemals bei Diestelmann) war mit einem Special Guest bei uns. Wer das war, kann ich nicht mehr sagen.
Den Fotos zufolge könnten dann noch „Piano -Schulze und Freunde“ aufgetreten sein oder möglicherweise handelt es sich hierbei um eine separate Veranstaltung. Neben Thomas sind als Musiker auf den Fotos noch Uwe Schneider, Holger Daske, Andreas Teuber, (später auch „Prinz of Harp“) Klaus Ricken und wohl sein Bruder (spätere Auftritte als „Ricken Brothers“ und „Lizard King“) zu sehen.
Dort gab es einen Landgasthof mit einem schönen Saal und es trat nochmals „Piano“ Schulze auf, der auch einen Special Guest mitgebracht hatte. Hierbei handelte es sich um den Saxofonisten Paul Griesbach, wenn ich mich nicht irre. Wer da noch auf der Bühne stand ist mir leider entfallen.
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| Rotberg 1992 |

Darauf folgte eine weitere Bluesfete am 30. April 1993 in der Glasower Gaststätte „Rädler“. Die Musik machten Bernd Kleinow (Mundharmonika ehemals bei Stefan Diestelmann) und ST(Gitarre und Gesang). Von diesem Konzert existiert sogar ein Live-Mitschnitt auf Video aufgenommen von Norbert L. Wie die Aufnahmen zeigen war die Gaststätte wieder gut gefüllt und alle hatten Spaß am Blues.

Drei Jahre gingen ins Land und dann trafen wir uns noch einmal bei „Rädler“ in Glasow am 11.Juni 96 und wieder waren „Piano Schulze“ und Freunde" zu Gast. Hier kann ich nicht alle Musiker benennen, die auftraten. Auf den Fotos sind u. a. Holger Daske, Klaus Ricken und Uwe Schneider zu sehen.
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| Landhaus Glasow 1996 |
Die Gaststätte „Rädler“ war inzwischen nicht mehr im Familienbesitz, sondern war verpachtet und der neue Pächter mochte auch Bluesmusik. Zudem war er noch irgendwie mit Roger K. verwandt wenn ich mich nicht irre. Später stand die Kneipe dann eine Weile leer bis ein neuer Pächter kam um 2002. Nach Steakhaus und Leerstand ist heute ein Inder Pächter.
So traf man sich also noch zweimal in dieser Gaststätte. Zum einen war das am 6. Mai 2000 mit „Tom Blacksmith und der Berlin Bluesband“.
Letztmalig wurde wieder am 27. September 2003 mit den „Crazy Dogs“ gefetet. Geplant war die Party eigentlich mit Rick Howard einem schwarzen Drummer und Sänger der zusammen mit der Berlin Bluesband bei uns auftreten sollte. Kurz vorher rief der Manager an und teilte mit, dass Rick Howard verschwunden sei und somit nicht bei uns auftreten würde. Da alle bereits eingeladen waren musste ich den Ersatz in Form der „Crazy Dogs“ akzeptieren. Diese spielten dann auch einen fetzigen Bluesrock, doch leider nur etwa zwei Stunden und die Fete war bereits gegen 24 Uhr entgegen unserer Gewohnheit vorbei. Dies enttäuschte natürlich einige Besucher, die teilweise von weither angereist waren, spät kamen und dadurch kaum etwas von der Fete hatten. Spät kam auch Christian, der wegen einer Querschnittslähmung an den Rollstuhl gefesselt ist. Er war auch schon einmal in Waßmannsdorf dabei. Es tat mir leid, doch im Vertrag mit der Band stand drin, dass zwei Sets a 50 Minuten gespielt werden sollten. Da der Chef der Band sich auch noch mit einer starken Erkältung quälte, war ein Versuch die Band zum Weiterspielen zu animieren vergeblich.
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| rädler Berlin Blues Band mai 2000 |
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Die Zeit der DDR läuft ab
1985 gab es eine Faschingsbluesfete in Sperenberg. Diese wurde hauptsächlich von unserem Sperenberger Freundeskreis organisiert. Dort kannte Uli Pr. den Kneiper und es gab keine Probleme. Ich steuerte die Einladung bei. Wer dort die Musik machte, weiß ich nicht mehr – jedenfalls könnte ich mir vorstellen dass die Musiker aus unserem Freundeskreis kamen.
1986 hatte ich dann nochmals und diesmal letztmalig einen vergeblichen Versuch mit „Travelling Blues“ unternommen. Erst 1988 fand die nächste geglückte Fete mit „Piano Schulze“ im Dahlewitzer Jugendclub statt. Wie es mir gelungen ist hierfür die Genehmigung zu erhalten, kann ich nicht mehr sagen. Die Turnhalle in der die Fete stattfand, stand unter Regie der Dahlewitzer Schule und damit hatte der Direktor, Herr Scholz das Sagen. Dieser war sehr kooperativ und hatte ein Herz für die Jugend (obwohl unsere Jugend inzwischen auch vorbei war), wie mir auch damals in den Zeiten des Dahlewitzer Jugendclubs bewusst wurde. Jedenfalls war er nicht so ein „Betonkopp“ wie sie einem nur zu oft in den Verwaltungen und staatlichen Stellen begegneten. Der Jugendclub muss die Veranstaltung wohl als öffentliche Tanzveranstaltung angemeldet haben. Jedenfalls kamen wir dann mit unserer Bluesfete wieder einmal zum Zug.Wer neben Thomas „Piano“ Schulze noch auf der Bühne stand, weiß wahrscheinlich nicht einmal mehr Thomas. Auch geben die spärlich vorhandenen Fotos darüber keinen Aufschluss.
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| Dahlewitz Jugendclub |
Sonntag, 16. Dezember 2007
Diestelmann in Wassmannsdorf – 11. Juni 1983
Nach den Erfahrungen mit der letzten Fete musste ich es nun geschickt anstellen, die Behörden auszutricksen. Dies gelang dann auch durch die Wahl eines neuen Kreises für die Fete. Wassmannsdorf ist ein kleiner Ort bei Schönefeld und gehörte zum Kreis Königs- Wusterhausen. Um ganz sicher zu gehen gewann ich Albrecht E. für die Anmeldung da mein Name doch verbrannt schien.
Wie ich meiner „Erinnerungsmappe“ entnommen habe, war für die Fete zunächst die Thüringer Band „Travelling Blues“ vorgesehen. Mit Dieter Gasde wechselte ich einige Briefe zur Abstimmung des Termins. Da die Band aber mindestens zwei Termine im Berliner Raum für die Veranstaltung brauchte und ich keinen zweiten Termin besorgen konnte, kam es zu keinem Vertrag. Die Transportkosten hätten wir allein nicht übernehmen können. Daher musste kurzfristig Ersatz her.
Glücklicherweise hatte Stefan Diestelmann noch einen Termin für uns frei. Zu dieser Zeit muss er bereits zunehmend bei den staatlichen Stellen der DDR in Ungnade gefallen sein. Er war zuerst der Vorzeige-Bluesmusiker der DDR schlechthin bekam aber nach und nach weniger Auftrittsmöglichkeiten.
Mit seiner ursprünglichen Band hatte er sich wohl auch überworfen und er spielte bei uns mit neuer Besetzung. Dabei war auch der Pianist Alexander Blume. Jedenfalls kam der Vertrag mit Diestelmann kurzfristig zustande.
Neben dem Auftritt von Diestelmann gab es auch wieder im Anschluss eine Session mit befreundeten Musikern. Wer das im Einzelnen war kann ich nicht mehr sagen wenn die Fotos nicht den Beweis liefern. Wieder hatte ich den Teilnahmebetrag im Voraus kassiert und es kam genügend Geld zusammen, dass die Band bezahlt werden konnte, (Stefan spielte zum Vorzugspreis von ca. 400,-M) wohl noch für jeden eine Bratwurst mit Kartoffelsalat oder so was angeboten wurde und dann noch Freibier floss.
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| Wassmannsd |
Montag, 10. Dezember 2007
Die Staatsmacht verhindert weitere Bluesfeten
Jedenfalls war schon im Frühjahr 1979 die nächste Fete mit der gerade erst gegründeten Band „Freygang“ geplant. Die Details sind mir nicht mehr im Gedächtnis. Ich weiß nur, dass ich André Greiner-Pohl mit seiner Geige irgendwann mal gehört hatte und beeindruckt war. Lediglich der Vertrag mit der Gruppe für den 11.März dieses Jahres befindet sich noch in meinem Besitz. Woran diese Veranstaltung scheiterte weiß ich nicht mehr. Das Verbot dieser Band war erst 1984 also daran kann es nicht gelegen haben.

Schon im Herbst desselben Jahres erfolgte ein erneuter Versuch. Diesmal wollte ich „Engerling“ engagieren, die damals zu meinen Favoritenbands gehörte. Zu jener Zeit spielte „Engerling“ vor allem viele Blues-Standards und erst so nach und nach kamen die Eigenkompositionen dazu. Ich erinnere mich an ein Konzert im Saal der Blankenfelder Gaststätte „Schwan“, der kurz darauf wegen angeblicher Baufälligkeit abgerissen wurde. (Wir hatten eher den Verdacht, dass man eine Lösung für die unliebsamen Jugendtanz -veranstaltungen wollte, die so einigen ein Dorn im Auge waren weil sie auch viele Berliner Jugendliche anzogen die als Jeans und Parkaträger nicht ins Bild passten und es passierte auch manchmal Randale) Jedenfalls war dieses Konzert ein Ereignis. Der Saal brodelte unter dem stampfenden Rhythmus des Blues. Wohin man sah nur Jeans und Parka.
Dort traf ich auch Frau K. zum ersten Mal nach der Schule (denn sie war meine Lehrerin) und wir kamen ins Gespräch. Sie war offenbar großer Musikfan, im Besitz einer Plattensammlung und kannte viele Leute u. a. auch Musiker von „Engerling“. Es kam daraufhin ein mehrjähriger Kontakt zustande weil auch ich Platten sammelte und durch meine Mutter, die als Invalidenrentnerin in den Westen fahren konnte, immer wieder mit Nachschub versorgt wurde. Ich fuhr des Öfteren zu Frau K. und brachte ihr Platten, nahm mein Tonbandgerät mit und überspielte von ihr das Gewünschte. Währenddessen tranken wir Tee und unterhielten uns auch über Politik. Kein Wort davon findet sich in meiner Stasi-Akte obwohl sich später herausstellen sollte, dass sie IM war – schon merkwürdig

Es kam also ein Vertrag mit „Engerling“ zustande und die Gaststätte in Güterfelde war auch bereit für eine weitere Fete. Allerdings war die Hürde der polizeilichen Anmeldung zu nehmen. Ich fuhr also mit meinem Mokick S50 nach Potsdam um dies zu erledigen und musste unverrichteter Dinge wieder umkehren weil ich keine Genehmigung bekam. Was dann folgte war ein verbissenes Bemühen, die Veranstaltung doch noch zu retten. Die Einzelheiten bekomme ich nicht mehr zusammen, doch versuchte ich es auf verschiedenen Wegen. So wollte ich als Student der Fachrichtung Polytechnik – Die Fete war als Studienjahrestreffen deklariert- die Befürwortung des Studienjahresleiters einholen. (zu dem Termin kam Sabine S. zur Unterstützung mit, soweit ich mich erinnere – wir redeten wohl wie ein Buch auf den Genossen Sladek ein, doch ohne Erfolg)
Auch die Idee einer kurzfristigen Zusammenarbeit mit örtlichen Jugendclubs brachte nichts.
Alle Bemühungen scheiterten und die Fete musste kurzfristig abgesagt werden

Ich rechnete mit einer Vertragsstrafe durch „Engerling“ und benachrichtigte alle Leute die ihr Geld im Voraus eingezahlt hatten von dem Desaster. Zum Glück war der Manager von der Gruppe (Gerd Leiser) sehr einsichtig und verzichtete auf das Geld. Somit konnte ich alles wieder zurückzahlen.
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Folk- Blues in der "Petersilie"
Am 11.November 1978 fand die dritte von der „Blues-AG“ (diese Bezeichnung gab es nur intern unter ein paar Freunden) organisierte Veranstaltung in der Ludwigsfelder Gaststätte „Petersilie“ statt. Dabei handelte es sich um das Spartenheim einer Kleingartenanlage. Die Kontakte zur Gaststätte knüpfte wohl „Schweine-Siggi“, der in Ludwigsfelde ansässig war. Da er leider verstorben ist, kann ich ihn nicht mehr befragen.
Jedenfalls kam die Fete nach altbewährtem Muster zustande. Die Einladung war diesmal ein Foto, welches ich in Eigenregie vervielfältigte. Von einem Computer waren wir damals noch etliche Jahre entfernt.

Zu dieser Zeit gab es neben den Blues- und Rockbands auch immer mehr Folkbands. Im Vorfeld hatte ich schon einige Konzerte dieser Bands besucht. Bekannt und beliebt waren u.a. „Folkländer“ (Leipzig) und „Skye“ (Berlin) und „Brummtopf“ (Erfurt). Wir jedenfalls rekrutierten „Bettelsack“ (Halle) und „Wacholder“ (Cottbus)
WACHOLDER! WACHOLDER ?
Da war doch noch was?
Stimmt.
Da gab es diese Folk-Band, gegründet 1978 in Cottbus von Studenten der Hochschule für Bauwesen, deren Mitglieder allesamt schon drei Jahre später einen Berufsmusiker-Abschluss des dortigen Konservatoriums und damit die rare, aber offizielle Erlaubnis in der Tasche hatten, als professionelle Folk-Musiker durch die (ost-) deutschen Lande zu ziehen und diese mit ihrer erfrischenden Art des Umgangs mit so genanntem traditionellen Liedgut unsicher zu machen. Was sie reichlich taten und damit, wenn schon nicht Weltruhm - was u. a. Bauarbeiter ihrer frühen Kindheit durch übertriebene Tätigkeit an einem lang gestreckten Mauerwerk, später dann die Diener ihrer eigenen, der herrschenden Klasse verhinderten - doch aber einen gewissen Kultstatus erworben haben, und sie ließen sich nach der Wende auch nicht von einer großzügigen Ausdehnung ihrer Aktivitäten abhalten.
Mit ihren diversen Instrumenten, einige sehr gewöhnungsbedürftig für so manchen Puristen, vielen Programmen mit neuen und alten Folksongs, vor allem letztere trotz geänderter politischer Vorzeichen immer wieder ins Schwarze treffend, ihren, während der 12 DDR-Jahre erschienenen 2 LPs in den folgenden 11 gesamtdeutschen Jahren ihrer Existenz 4 weitere Scheiben in CD-Form hinzufügend, waren sie bis ins nächste Jahrtausend,alsoganze23 Jahre, eine verlässliche Hausnummer in der deutschen Folkszene.
Es gibt sie immer noch – nach nunmehr 30 Jahren starten sie dieser Tage ihre wohl letzte Tournee. Auf ihrer Homepage kann sich jeder informieren (siehe Linkliste)
Die andere Folkband war also Bettelsack aus Halle. Deren Spuren verlieren sich scheinbar bald. Keine LP steht in meinem Plattenschrank und die Recherche im Internet erbrachte auch nur dürftige Ergebnisse. Zwei Mitglieder der Band müssen wohl kurze Zeit später für politische Aktivitäten im Stasi-Knast „Roter Ochse“ gelandet sein. Wer sich darüber informieren will sollte das äußerst interessante Dokument zur Zeitgeschichte aus der Linkliste lesen.
Roland Köhlers Spur verliert sich schon vor dem Ende der DDR. Wenn ich mich recht erinnere war auch er, wie so viele, auch unserer Freunde, in den Westen gegangen.















